Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

 

Es fasziniert mich, "ASSOZIATIONSRÄUME" und "FARBRAUMKÖRPER" zu schaffen, in die Sie als Betrachter immer wieder eintauchen und in denen Sie lange Wanderungen unternehmen können.

 

Ich arbeite in umfangreichen Bildzyklen, zu denen Sie Beispiele finden, wenn Sie den Button "Kunstwerke / art work" drücken.

 

Seit Januar 2014 führe ich den Künstlernamen "annhoff".



Welcome to my home page!

 

I am fascinated by the creation of "ASSOCIATIVE SPACES" and "COLOUR SPACE BODIES" in which you as viewer can immerse yourself over and over and take long meandering ‘walks’.  

 

I work in extensive picture cycles, of which you will find examples when you click on the tab "Kunstwerke / art work".

 

Since January 2014 I’ve gone by the artist name "annhoff". 

Geblieben sind, bis heute, annhoff´s Faszination für das Vergängliche und ihr ganz eigener

Blick auf die Schönheit des Verfalls. Immer wieder begibt sie sich auf Spurensuche…..nach Fundstücken….verarbeitet in Kunstwerken in verschiedenen Techniken: Collagen, darunter Fotocollagen und als Erweiterung der Collagen, die Assemblagen. Sie bevorzugt klare Kompositionen, die Reduzierung auf das Wesentliche und verwendet gerne versteckte Botschaften in Form von hin- oder verweisenden Wortspielereien. Auffallend dabei sind ihre besonderen gestalterischen Mittel und ihre Arbeitsweise. Weggeworfene, scheinbar nutzlose Materialien des Alltags, mit all ihren Abnutzungs- und Nutzungsspuren, wie einfache Pappe, Karton oder ausgediente Büromaterialien, zerlegt, zerreißt und zerschneidet die Künstlerin und verwendet sie als Collageelemente oder als Druckstock. Mit Tusche eingestrichen und als Druckstock eingesetzt, wirken diese robusten Einzelteile als Abdruck auf chinesischem Reispapier ganz leicht und transparent. In die vielschichtigen Abdrücke auf dem Papier fügt die Künstlerin Collageelemente ein und dies mit all ihren Gebrauchsspuren: den Vergilbungen, Einkerbungen und Metallklammern.

 

Die ausgewählten, wertlos erscheinenden Alltagsmaterialien ordnet sie in einem neuen Zusammenhang an, betont sie mit farblichen Akzenten und verwandelt auf diese Art das sogenannte Unnütze in eine aussagekräftige, künstlerische Form. Ein Upcycling ist entstanden.

 

Auf Reisen, bei Spaziergängen und Trödelmarktbesuchen entstehen ihre Ideen und das zugehörige Material fällt ihr förmlich in die Hände. Aus diesen Fundstücken entwickelt sie ihre Kunst. Waren es in der Vergangenheit hauptsächlich Wellpappen, die ihrem Upcycling dienten, sind es heute, bei ihrem Werkzyklus „Anträge“, Bürounterlagen aus Akten- und Personalordnern, Zeitungsartikel und sogar das Etikett einer Teeverpackung erfährt bei annhoff einen künstlerischen Verwandlungsprozess mit ganz neuen Sinnzusammenhängen.

 

Die Künstlerin liebt den Perspektivwechsel, sie versteht ihr künstlerisches Schaffen als aktives, gesellschaftliches Tun. Sie sieht die Kunst als Möglichkeit zum Dialog. Und so lautet unter den vielen Ausstellungstiteln einer geheimnisvoll: Was war der Zweck Ihrer Reise?

(Jenny Sperling, Kunsthistorikerin, 2020)

 

"In dieser Beschäftigung mit dem fragilen Reispapier und der Tradition seiner Verwendung eröffnet sich für annhoff der Kosmos einer zugleich fremden und vertrauten Ästhetik: die des Wabi-Sabi. Wabi-Sabi bezeichnet die besonders in Japan kultivierte Weise einer ästhetischen Erfahrung, die das Unvollkommene, Unvollständige, Gebrauchte und Nützliche achtet.“

(Aus dem Katalog:   annhoff   Wandlungen   Text von Almut Weinland   2015)

 

Abrechnung_1_2018_40x125x4cm_Assemblage

“Nothing complete, nothing perfect and nothing everlasting: rather than follow the canon of classical art, annhoff’s paintings tend towards that which is fleeting, effortless, and dynamic. …

Working with such materials in this way, annhoff soon acquired a taste for the “allure of decay”, and it was through that attraction, she says, that her driving motif was found. …

annhoff has never lost this empathy for the aging and decaying. Her collages of corrugated card, paint and graphite conjure images of crumbling walls. …

Of course, it was a logical next step for annhoff to start working with three-dimensional art. The result? Brickboxes. …

In three-dimensional form, these paintings become BrickBoxes: cases and cartons covered in various materials, painted and joined together. …

On the other hand, any leftover cardboard panels become work tools once again: this time as printing plates for monotypes on rice or copper plate printing papers. During this process the structured surfaces are painted with ink and pressed onto the delicate papers. They only yield a little bit of colour, explains annhoff, resulting in very fine lines that are then built up via multiple repeat printings. In a final stage, parts of these cardboard panels once used for printing are incorporated into selected monotypes, resulting in collages that contain both elements of the print and the printing plate that did the printing. …

Through her engagement with delicate rice papers and the traditions associated with their use, a foreign and yet simultaneously familiar world opened itself to Annhoff: that of wabi-sabi. Wabi-sabi describes a quintessential Japanese aesthetic that places the imperfect, the incomplete, the used, and the natural in highest regard.“

(From the catalog: annhoff   changes / Text of Almut Weinland)

Annette Strathoff